Das Bläserquartett Rotary Brass sorgte gemeinsam mit dem A-cappella-Quartett „Rainers Finest“ und Manuela Hornef für einen abwechslungsreichen vorweihnachtlichen in der St. Laurentius-Kirche in Weinheim. „Ein Konzertabend voller besinnlicher Klänge und Gelegenheit, inmitten vorweihnachtlicher Hektik innezuhalten und dabei die Musik in ihrer schönsten Form zu genießen“, brachte es einer der Zuhörer auf den Punkt.
Rund 200 Schüler aus dem gastgebenden Werner-Heisenberg-Gymnasium, dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium, dem Privatgymnasium Weinheim, der Hans-Freudenberg-, Helen-Keller- und Johann-Philipp-Reis-Schule, dem Kurpfalz-Gymnasium Schriesheim sowie dem Bergstraßen-Gymnasium Hemsbach hatten sich in diesem Jahr eingefunden, um aus berufenem Munde und in sowohl kleinerer als auch größerer Runde Wegbegleitung für ihre Berufswahl zu erhalten.
Dass diese nicht einfach ist, zeigte der BOG-Organisator des Rotary Club Weinheim Jean-Michel Asfour, allein schon daran, dass er „beim Googeln“ circa 20.000 unterschiedliche Studiengänge und Fächerkombinationen gefunden habe. Berufsorientierung erfordere deshalb eine gewisse Weitsicht. „Vor dem Studienwunsch steht also zunächst der Berufswunsch, ehe man sich Gedanken zu einem der 20.000 Fächer macht, aus dem sich schließlich ein Berufswunsch herauskristallisiert“, so Asfour.
Leo Kreiner zum Fellow 2024/25 zu wählen und ihn ein Jahr lang finanziell und durch gemeinsame Auftritte zu unterstützen, war eine ausgezeichnete Entscheidung. Als der 19-Jährige am Freitagabend ein Solo auf seiner Tuba anstimmte, zog der Klang des Nordens durch den kleinen Schlosshof, erfuhren die Zuhörer, wie es sich anhört, wenn das Instrument des Jahres melancholisch, stimmungsvoll und mit feinen Tonvariationen klingt.
Das Stück „Ordner Seg“ des norwegischen Weltklasse-Tubisten Ovstein Baadsvik wurde zum Höhepunkt der musikalischen Zeitreise, die Rotary Brass bei seinem fünften Konzert in Weinheim in neuer Besetzung darbot.
Im 51. Jahr seit der Gründung der Weinheimer Rotarier will der Club in seinen Bemühungen um „Freundschaft und Service für Weinheim und die Welt“ nicht nachlassen. Das bekräftigte der neue Präsident Joachim Goldbeck bei der offiziellen Übergabe der Amtskette durch seinen Vorgänger Jürgen Engert. Das Jahresmotto 2024/2025 lautet „Weinheims Zukunft“.
Der neue Vorstand des Rotary Clubs Weinheim setzt sich wie folgt zusammen: Präsident Joachim Goldbeck, Präsident elect Christian Hock, Past-Präsident Jürgen Engert, Sekretäre Hendrik Schmidt und Christoph Eisenbach, Schatzmeister Daniel Messelhäußer, Clubmeister Günther Hahne, Berufsdienst Jean-Michel Asfour, Gemeindienst Volker Weidler, Internationaler Dienst Karl-Heinz Weinert, Executive Secretary und Internet Nico Steffen Beck, Jugenddienst Wolfgang Schwitzke, Vortragswart Otto von Estorff, Rotary Foundation Beauftragter Rüdiger Fischer, Öffentlichkeitsarbeit Günther Grosch.
Um mit der Inbetriebnahme des ersten Bodenfeuchtesensors den ersten Abschnitt des Urban Climate-Projekts abzuschließen, besuchte am 28. Juni der scheidende Präsident des Rotary Clubs Weinheim Jürgen Engert den Umwelttechnik-Kurs der Jahrgangsstufe 1 des Technischen Gymnasiums der Hans-Freudenberg-Schule. Die Station sendet Livedaten von der Bergstraße zur LoRaWAN-Antenne auf dem Dach der gewerblichen Schule. Dabei gibt es noch viel zu tun – einige innovative Designs und Prototypen warten noch darauf, in die Erde gebracht zu werden, sodass im kommenden Schuljahr das spannende Projekt weitergeführt und ausgebaut werden soll.
Drei vom Rotary Club Weinheim gespendet und von Auszubildenden der Freudenberg-Lehrwerkstätten angefertigte Bänke komplettieren nun den Vorplatz vor dem Eingang des alten Friedhofs an der Peterskirche. Die Bänke gruppieren sich um die von der Bürgerstiftung Weinheim an gleicher Stelle vor zwei Jahren eingeweihten Stele „Sphera“ der Künstlerin Stefanie Welk.
Es war noch nicht viel los rund um den Waidsee. Ein leichter Wind kräuselte die Wellen des Sees, als sich knapp ein Dutzend Angehörige des Rotary Clubs Weinheim, ausgestattet mit Müllsäcken, Handschuhen und Greifzangen, zum „Rotary Action Day“ auf den Weg machten, um Müll aufzulesen und aus dem ufernahen Gewässer herauszufischen. Mittendrin statt nur dabei beim Aufsammeln waren auch die drei Rotary-Kids Valentina, Johannes und Max.
Unsere erste GlücksEi-Suche kam nun zu einem freudigen Abschluss. Unser amtierender Präsident Jürgen Engert hat einen Spendenschecks in Höhe von exakt 11.180 Euro an Tina Schönleber überreicht. Die Projektleiterin des in Mannheim stationierten „Wünschewagens“ des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) erläutere die Absicht hinter der Aktion „Wünschewagen – Letzte Wünsche wagen“. Bundesweit wurde das Projekt vor zehn Jahren ins Leben gerufen, um sterbenskranken Menschen am Ende ihres Lebens einen letzten Herzenswunsch zu erfüllen. Seit 2016 erfüllt der „Wünschewagen“ als einer von dreien in Baden-Württemberg für das Regierungspräsidium Karlsruhe letzte Wünsche. »Menschen, die wissen, dass sie bald sterben werden, wollen spüren, dass sie leben“, beschreibt Schönleber den Auftrag der ehrenamtlich tätigen ASBler.
Der Rotary Club Weinheim hat der Postillion e.V. Kindertagesstätte Freudenberg einen Bienenkoffer im Wert von 780 Euro gespendet und am 14. Mai übergeben. Mit dem Bienenkoffer entdecken Kindergartenkinder die faszinierende Welt der Wild- und Honigbienen. Der Koffer enthält jede Menge didaktische Materialen, um das Leben, Verhalten und die Relevanz der Bienen zu veranschaulichen und noch besser verstehen zu können. Wir wünschen allen Kinder der Einrichtung viel Freude mit dem Koffer.
Der im Westen von Kenia am Victoriasee gelegene Distrikt Rarieda gehört zu den ärmsten Regionen des Landes. Hunger und Krankheiten sind an der Tagesordnung. Etwa 70 Prozent der Bevölkerung haben weniger als einen Dollar pro Tag zur Verfügung und leben deutlich unter der Armutsgrenze. Dafür sind die HIV- und Malariaraten die höchsten im Land. Knapp ein Viertel der Menschen ist mit dem HI-Virus infiziert, 35 Prozent der Kinder und Jugendlichen sind Waisen. Zahlen, die auch den Rotary Club Weinheim (RCW) nicht kalt lassen.
Bereits 2011 war eines der ersten sogenannten „Future Vision-Projekte“ des Rotary Distrikts 1860, dem auch der RC Weinheim angehört, gestartet worden. In diesem Zusammenhang hat der Distrikt die Gemeinde Central Uyoma mit seinen 36 Dörfern, 3500 Haushalten und 12 000 Menschen gewissermaßen „adoptiert“, berichtet der RCW-Foundation-Beauftragte, Rüdiger Fischer, gegenüber der RNZ. Die Hilfsmaßnahmen konzentrieren sich aber nicht nur auf die Eindämmung von Krankheiten und die medizinische Versorgung. „Auch notleidende Familien erhalten Förderung und werden dabei unterstützt, sich selbst zu versorgen“, so Fischer. Außerdem wird Aufklärungsarbeit in Schulen geleistet.