Weil Urlaub nicht selbstverständlich ist

Foto: zg

Fünf Tage Zeit miteinander verbringen, neue Freunde finden, viele unvergessliche Erlebnisse sammeln. Sich in Fairness, Toleranz und Freundschaft ausprobieren, Teamgeist und Selbstwertgefühl erfahren. Dies alles und noch mehr macht in diesem Jahr die Sommerferien für zehn Weinheimer Kinder und Jugendliche zu einem besonderen Erlebnis. Mit dem „KidsCamp“ als Pilotprojekt ermöglicht der Rotary Club Weinheim (RCW) erstmalig bedürftigen Kindern, für die Urlaub vom Alltag keine Selbstverständlichkeit ist, eine derartige Freizeit.

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Ein Anker im Krankenhaustrubel

Sandra Riechers (Pflegedienstleiterin), Demenzbegleiterin Christiane Schneeweiß, Martina Schildhauer (alwine), Dr. Florian von Pein (Chef- arzt) und Friedhilde Walter (alwine, v. l.) zogen eine erste Bilanz der Demenzbegleitung an der GRN-Klinik. Foto: Dorn
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Unbekannte Menschen und ungewohnte Tages- und Nachtstrukturen, durch Druck und Anspannung hervorgerufene Unruhezustände sowie mangelnde Orientierungsfähigkeit: Selbst für junge Menschen kann ein Klinikaufenthalt stressig werden. Dennoch kann diese Altersgruppe solche Faktoren in der Regel besser und leichter ausgleichen als hoch betagte Menschen, die dadurch aus der Spur geraten können.

Gründerin Martina Schildhauer und der „alwine“-Stiftungsvorstand mit Friedhilde Walter, Iris Rüsing (Freudenberg Initiative) und Hans Christoph Noack (Rotary Club Weinheim) ermöglichten im November vergangenen Jahres mit einer über zwei Jahre laufenden Anschubfinanzierung in Höhe von 50.000 Euro die Einstellung von Christiane Schneeweiß als Demenzbegleiterin.

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Berufsorientierende Gespräche 2018

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Foto: Thomas Rittelmann

Rund 200 Schüler aus Weinheim und Hemsbach nahmen an den diesjährigen Berufsorientierenden Gesprächen teil. 21 Referenten aus den Reihen der Rotary Club Weinheim sowie acht externe Fachleute informierten zu 24 Berufsfeldern im Privatgymnasium Weinheim.

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Berufsorientierung

Unser diesjähriger Präsident Prof. Dietrich Keppler (Mitte) und Jean-Michel Asfour (rechts) bei der Eröffnungsrede der Berufsorientierenden Gespräche 2018.

Foto: Dorn

Tropical Soul – Benefizkonzert mit Bê Ignacio und Band

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Benefizkonzert im Weinheimer Schlosshof

Am 30. Juni 2017 veranstaltet der Rotary Club Weinheim ein Benefizkonzert mit der deutsch-brasilianische Sängerin Bê Ignacio und mit ihrem „Tropical Soul Live“ brasilianische Lebensfreude und Sommerfeeling in den Schlosshof. Ihre „musica brasileira“ gemischt mit internationalem Pop animiert zum Mittanzen. Zur Gute-Laune-Musik bietet der Rotary Club Weinheim korrespondierende Getränke und Speisen.

Eintrittskarten sind im Vorverkauf für 18,00 Euro sowie an der Abendkasse für 22 Euro pro Person erhältlich.

Vorverkaufsstellen in Weinheim:

  • DiesbachMedien KartenShop, Friedrichstraße 24, Tel. 81345
  • Musikhaus Metz, Grundelbachstraße 112, Tel. 14997
  • Kopier Point Seydel, Ahornstraße 6, Tel. 65963

Online-Kartenreservierung:

Alternativ können Sie Ihre Eintrittsarten bequem online reservieren und am Veranstaltungstag ab 18:30 Uhr zum Vorverkaufspreis von 18,00 Euro pro Karte am Einlass abholen. Zur Reservierung und für weitere Informationen besuchen Sie bitte reservierung.rotary-weinheim.de. Die Reservierung ist bis einschließlich 28. Juni 2017 möglich.

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Unser Hilfsprojekt „Maré dos Sabores“ in Rio de Janeiro

Jährlich sollen mindestens 125 Frauen und Mütter eine berufliche Qualifikation erlangen, die es ihnen ermöglicht, ihre Familien zu versorgen. Unsere Partner sind fünf Rotary Clubs in Rio de Janeiro und eine Qualifizierungsorganisation. Federführend in Deutschland ist der Rotary Club Weinheim. Er wird unterstützt von Rotary Clubs in Schwetzingen, Schriesheim und Bielefeld. Der gesamte Etat beläuft sich auf rund 90.000 US-Dollar. Mit dem Benefizkonzert von Bê Ignacio, einer brasilianisch- deutschen Band, sollen weitere Mittel eingeworben werden, damit die Nachhaltigkeit des Projekts gesichert ist.

Wer dieses internationale rotarische Projekt – auch mit kleinem Geld – unterstützen möchte, dem sei folgende Kontonummer an das Herz gelegt. Bitte verwenden Sie das  Stichwort „RIO“.

Rotary Hilfe Weinheim e.V.
Volksbank Weinheim
IBAN: DE15670923000001187600
BIC: GENODE61WNM

Herzlichen Dank!

RIO: Nach Olympia kommt die Pleite

Die Benefizveranstaltung für die Favelas de Mare in Rio da Janeiro des Rotary Club Weinheim https://weinheim.rotary.de am 17. Januar nimmt Fahrt auf. Vor allem der Vorverkauf lässt sich gut an. Wir können schon zum jetzigen Zeitpunkt mit einigen hundert Zuschauern für den Tischtennis-Showkampf von Dimitrij Ovtcharov und Patrick Franziska zu Gunsten  rechnen. Und noch sind gut drei Wochen Zeit sich mit einer Familienkarte für 25 Euro oder einer Einzelkarte für 15 Euro einzudecken. Der gesamte Kartenerlös fliesst dem Hilfsprojekt „Favelas da Mare“ zu, mit dem mindestens 125 Frauen und Mütter im Jahr eine berufliche Qualifikation erlangen sollen, die es Ihnen ermöglicht, ihre Familien zu unterhalten.

Topspin gegen die Armut 

Topspin gegen die Armut lautet die Schlagzeile unserer Benefizveranstaltung mit der zusätzliche Finanzmittel erschlossen werden sollen. Damit unterstützen vor Ort unser Partnerclub Rio des Janeiro und eine Qualifizierungsinstitution Frauen, Berufe zu erlernen, sich Fertigkeiten für eine mögliche Selbständigkeit anzueignen und nicht zuletzt ihre Recht besser kennenzulernen: dann können sie unabhängig und freibestimmt ihre Familien besser durch den ohnehin schon beschwerlichen Alltag in den Armutsquartieren der Metropole unter der Christusstatue leiten. Denn wer glaubt, dass das Leben in Rio so unbeschwert wie in der olympischen Tagen weitergeht, irrt.

Das Olympia-Erbe wird zur Last für Rio

MATTHIAS RÜB, Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung in Rio de Janeiro hat am 27. Dezember einen ausführlichen Artikel zu dem sich anbahnenden wirtschaftlichen Desaters geschrieben (der Link für den gesamten Beitrag: http://www.faz.net/aktuell/sport/sportpolitik/olympia-2016-verschaerft-krise-von-rio-de-janeiro-14592549.html)

Nur einige, wenige Sätze sollen hier zitiert werden:

“Das ehrgeizige Programm zur Befriedung der gut 700 Favelas von Rio de Janeiro, in welchen knapp ein Viertel der sechs Millionen Einwohner der Stadt lebt, ist faktisch gescheitert…. Mit Blick auf die Fußball-WM und die Olympischen Spiele sollten Drogenkartelle und Gangs ausgeschaltet werden. Das Programm war zunächst erfolgreich.

Die Zahl der Gewalttaten ging zurück, weil die UPP-Einheiten in den Favelas stationiert blieben. Zuvor waren die Stoßtrupps der Bereitschaftspolizei bloß zu Razzien in die Armenviertel eingerückt und hatten sich hernach wieder in ihre Kasernen zurückgezogen. Doch jetzt fehlt das Geld für das teure Programm, das auch Sozialarbeit und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für die befriedeten Favelas vorsah. Prompt ist die Zahl der Verbrechen in Rio wieder in die Höhe geschnellt – im Oktober etwa um 82 Prozent im Vergleich zum Vorjahr“.

In dieser Situation ist Soforthilfe geboten. Mit unseren rotarischen Netzwerk, den Partnerclubs in Schwetzingen, Schriesheim und Bielefeld sowie der guten und belastbaren Kontakte zu unserem Partnerclub in Rio ist es gewährleistet, dass die Gelder für dieses Projekt – mehr als 70.000 Dollar – vor Ort bei den Frauen der Favelas da Mare ankommen. Dafür sorgen – wie bei allen internationalen rotarischen Projekten – strenge Kontrollen der die Verwendung der Mittel. Gelder werden nur nach ausführlicher Dokumentation für die geplante Verwendung freigegeben und nachträglich kontrolliert. Dafür sorgen zudem die Berichtspflichten der beteiligten Clubs gegenüber den nationalen und internationalen Gremien von Rotary.

Bericht einer Augenzeugin vor Ort

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Noch einmal ein Zitat, diesmal aus einem Schreiben unseres Partnerclubs in Rio. Die Zeilen stammen von der Vorsitzenden des Deutsch-Brasilianischen Länderausschuss Rotary Deutschland, Frau Christa Bohnhof-Grühn:

 

„Brasilien befindet sich in der schwersten Wirtschaftskrise seit 40 Jahren,Verursacht durch unfähige und korrupte Politiker.Wer darunter leidet ist die Bevölkerung. Leider kann man hier nicht auf die Hilfe des Staates zählen. Der Bedarf an privaten Hilfsprojekten ist gross ! Ich bin der Meinung, dass Rotary hier die Aufgabe hat, der armen Bevölkerung zu helfen. Man würde es sich zu leicht machen, wenn man hier nach dem Staat ruft, der seine Aufgaben sowieso nicht erfüllt. Lass uns denjenigen eine Chance geben, die sich selbst ohne unsere Hilfe nicht helfen können. Ich lebe hier und versuche eine vernünftige rotarische Arbeit zu leisten“.

Wer dieses internationale rotarische Projekt – auch mit kleinem Geld – unterstützen möchte, dem sei folgende Kontonummer an das Herz gelegt. Bitte das Stichwort „RIO“ verwenden.

Rotary Hilfe Weinheim e.V.

Volksbank Weinheim

IBAN: DE15670923000001187600

BIC: GENODE61WNM

 

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