Ajuda-nos, ajudamos a nós mesmos – Helfen Sie uns, uns selbst helfen

Die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro sind ebenso Geschichte, wie die Fußball-Weltmeisterschaft. Das Schlaglicht der Welt ist nun an anderen Orten, aber die sozialen Probleme bleiben.

Der Rotary Club Weinheim (https://weinheim.rotary.de) hat daher mit dem Rotary Club Rio de Janeiro beschlossen, als das internationales Projekt für 2016/17 die Berufsausbildung für 125 Frauen in der Gastronomie  zu fördern. Für uns ist es ein klassisches  Vorgehen nach dem Motto: Hilfe zur Selbsthilfe.

Als Schwerpunkt unseres gemeinsamen Projekts haben wir uns die Favela da Mare ausgewählt, das mit 132.000 Einwohnern eines der größten Armenviertel in Rio de Janeiro. Mehr als 50 Prozent der Bewohner sind Frauen, zumeist Farbige. Zehn Prozent von ihnen sind Analphabeten. Und wenn es eine Schulbildung gibt, dann besteht diese nur in wenigen Grundschuljahren. Die Chancen, auch gering qualifizierte Arbeitsplätze zu finden ist damit minimal. Frauen, die einer Beschäftigung nachgehen – und das sind 63 Prozent der Frauen – werden wegen ihrer Qualifikationsdefizite unterdurchschnittlich mit 56 bis 225 Euro entlohnt. Auch für Rio ein ärmlicher Wert.

Die Programminhalt und die rotarische Begleitung vor Ort:

  • Jedes Training dauert 12 Wochen für eine Gruppe von 30 Frauen.
  • Regelmäßige Besuche des Unterrichts, halten von Vorträgen über berufliche und private Erfahrungen
  • Übernahme von Patenschaften durch Rotarier, d.h.Begleitung einzelner Kursteilnehmerinnen und Unterstützung bei der Arbeitssuche nach Kursende
  • Bekanntmachung des Projektes innerhalb Rotary und in der Presse/ Medien
  • Kontaktierung des Buffetservices des Projektes
  • Frauen die 75 Prozent der Unterrichtsstunden absolviert haben, erhalten ein Zertifikat, das sie bei der Arbeitssuche als qualifiziert ausweist.

Positive Effekte:

  • Wenn die Lebensumstände der Frauen in den Armenvierteln verbessert werden, profitiert die ganze Familie und die Gemeinschaft davon (gesamt etwa 1.000 Personen bei der Weiterbildung von 125 Frauen im Jahr).
  • Die Qualifizierten Frauen werden wirtschaftlich unabhängiger und können ihre Familien besser durchbringen.
  • Bei der Erreichung eines gewissen Wohlstands steigen die Chancen, dass die Kinder eine höheren Bildungsabschluss erzielen als ihre Mütter.
  • Qualifizierte Frauen werden selbstbewußter: Gegenwärtig erfahren viele Frauen Gewalt durch ihre Männer, von denen finanziell abhängig sind. In vielen Fällen gibt es diese Männer in den Familienverbänden nicht.
  • Bestandteil der Schulung ist zudem, dass Frauen über Rechte aufgeklärt werden und ihnen aufgezeigt wird, an wen sie sich in Notfällen aller Art wenden können.

Der Rotary Club Weinheim dank den unterstützenden Clubs Schwetzingen-Kurpfalz (https://schwetzingen-kurpfalz.rotary.de), Schriesheim-Lobdengau (https://schriesheim-lobdengau.rotary.de) und Bielefeld-Sparrenburg (https://bielefeld-sparrenburg.rotary.de).

Hilfsprojekt Favelas da Maré des Rotary Club Weinheim

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Seien Sie dabei, wenn am 17. Januar 2017 Spitzen-Tischtennis für einen guten Zweck in Weinheim geboten wird.

Dienstag, 17. Januar 2017 ab 18.00 Uhr
Sporthalle der Dietrich-Bonhoeffer-Schule

Kartenvorverkauf: DiesbachMedien GmbH, Friedrichstraße 24, 69469 Weinheim

Eintritt: 15,00 Euro, Familien 25,00 Euro im Vorverkauf und an der Abendkasse.

Wir danken unseren Sponsoren:

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Wie sich der Alltag innerhalb eines Berufslebens ändert

Rotarier boten „Berufsorientierte Gespräche“ für Gymnasiasten an – Die zeigten sich angetan von den Berichten aus erster Hand.

von Günther Grosch (Rhein-Neckar-Zeitung, 29. November 2016)

Zwei Dutzend Referenten zu ebenso vielen unterschiedlichen Berufsbildern vor mehr als 200 Schülern aus Weinheimer, Hemsbacher und anderen Gymnasien: Auch die Resonanz machte die diesjährigen berufsorientierten Gespräche des Rotary Clubs Weinheim
(RCW) zu einer für beide Seiten positiven Veranstaltung. Es ging unter anderem um die Bereiche Architektur und Bauingenieurswesen, Finanzwissenschaften und Maschinenbau oder Solartechnologie.

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